Mehr Wert – vom Altbau zur Energiesparimmobilie
Beteilung am erneuerbaren Energien-Wettbewerb von dena und BMU

„Als Bezirkskaminkehrermeister und Energieberater (HWK) ist die Nähe zum Kunden vorprogrammiert“, so Herr BKM Markus Knothe. Die neuen Eigentümer einer Doppelhaushälfte ließen durch Ihren zuständigen Kaminkehrermeister und Energieberater eine umfassenden Gebäudecheck für die geplante Sanierungsmaßnahme durchführen. Dieser Beratung im März 2008 folgte eine energetische Sanierung im Mai 2008.

Die Vorteile der Sanierungsmaßnahmen waren den Eigentümern sehr schnell klar:

Daneben wurde auch dem Umweltgedanken – Schonung der Ressourcen und Reduzierung des CO² -Ausstoßes Rechnung getragen.

In Absprache mit den Eigentümer wurde das Gebäude am DENA-Wettbewerb „Mehr Wert – Wärme aus erneuerbaren Energien“ angemeldet. Dieser Wettbewerb stand unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Unter über 700 eingesendeten Gebäuden bundesweit erhielt das Haus in Regensburg einen beachtlichen 2. Platz, in der Kategorie „Biomasse – Zukunft heute“ . Überzeugen konnte die Jury vor allem das plausible Gesamtkonzept, als gutes Sanierungsbeispiel für Häuser der 50er Jahre.

Eine zwischenzeitlich erfolgte Plausibilitätsprüfung durch die Energieagentur Franken im Auftrag der DENA bestand das Gebäude mit Bravour. Damit wurde auch im Nachhinein die Qualität der Energieberatung, der Baubegleitung und der Bauausführung nochmals bestätigt.

Im Juni 2009 fand die Präsentation der Sieger-Gebäude in Berlin statt. In einer vorhergehenden Einleitung würdigten die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Frau Astrid Klug und der Geschäftsführer der DENA Herr Stephan Kohler die teilnehmenden Gebäudebesitzer, und hießen die anwesenden Sieger und deren Gäste herzlich willkommen. Zum Teil Mit Filmmaterial und eindrucksvollen Bildern wurden die Gebäude in den jeweiligen Kategorien vorgestellt.

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Eigentümerin Frau Eva-Maria Binder, Oberursel (links)
BKM, Energieberater Markus Knothe, Deuerling (rechts)

Rund 94 Prozent der Wettbewerbsteilnehmer haben zusammen mit dem Einbau erneuerbarer Energien auch die Gebäudehülle verbessert. „Die hohe Qualität der Beiträge belegt, dass erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung auch in bereits bestehenden Gebäuden problemlos eingesetzt werden können“, so Stephan Kohler. „Die Kombination von erneuerbaren Energien mit Energieeffizienz ist dabei besonders lohnend: Erst in gut gedämmten Gebäuden entfalten die Erneuerbaren ihre volle Stärke.

Ziehen von der Energieberatung über die Baubegleitung bis hin zum ausführenden Gewerk alle an einem Strang und arbeiten zusammen, so entstehen sehr gute „Mehr Wert“ Häuser. Für alle Beteiligten war die Prämierung ihres Gebäudes natürlich ein Nachweis dafür.

Kaminkehrermeister Markus Knothe wertet „seinen 2. Platz“ als eine Bestätigung, mit seiner Zusatzqualifikation als Energieberater, sich auf diesem Markt gut zu behaupten zu können.